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Ai no mahou ga suki desu...

Eine Reise durch Japan

 

Eigentlich möchte ich hier eine ganz andere Geschichte erzählen, als die einer Reise durch meine Heimat. Aber auch die Geschichte einer Reise, an deren Ende ein sanfte Blume erwuchs und noch lange wachsen wird... denn diese neue Reise hat gerade erst begonnen...

Ich lernte Venia Rouven vor fast zwei Jahren eher flüchtig als Freundin von Cait kennen... und mochte Sie irgendwie nicht. Und so verließen unsere Wege bald ihren gemeinsamen Weg, bis zu jenem Tag, als Cait mich in Jimmys Bar schleppte. Auch dort wollte ich nicht hin, aber irgendwie bin ich doch mitgegangen.... Und da saß sie, Venia, und sofort lächelte Sie mich an und ich fühlte mich nicht mehr so alleine in der Fremde...

Es folgte ein langes und sehr schönes Gespräch, und diese junge Frau begann, mich zu fazinieren... Und als Cait heiraten wollte und Venia die Vorbereitungen in Angriff nahm, fiel es mir nicht schwer, ihr dabei zu helfen. Und es begann langsam so etwas wie Freundschaft... die Reise zweier Herzen hatte begonnen...

Nach der Hochzeit von Cait und Ronin trafen wir beide uns immer öfter, und ich fühlte mich in ihrer Nähe wohl. Und ich spürte, das Sie ähnlich mir eine Zeit der Enttäuschung und der Schmerzen der Seele hinter sich hatte wie ich. Ich beschloß, Sie nach Japan einzuladen, in meine Heimat. Viellecht konnte sie da wieder Ruhe und Kraft finden wie ich es immer tat...

Und so zogen wir los. Mit der Katzumoto flogen wir zum Fuji-San, meinem heiligen Berg. Wir begannen unseren Aufstieg bei Shin Gorgone auf ca 2400m. Von ddort waren es noch 1300 Höhenmeter nach oben bei ca. 13°.  Etwa um 00.30 Uhr ging es dann nach oben, den trotz der höhe sanft ansteigenden Pfad den Gipfel hinauf. Plötzlich mußten wir eine vielleicht 200m hohe, die Gletscherverschiebungen entstandenen Klippe hinauf. Ich kam auch sehr gut nach oben, und Venia folgte ebenfalls sehr schnell. Oben angekommen achtete ich nicht auf das hinter mir, rutschte aus und schlittere die Schräge hinter mir gerade herunter... und zog Venia mit. Wir landeten beide etwas unsanft im Schnee. Aber trotz der kurzen Gefahr dieser Aktion schlug mein Herz bis zum Hals, als ich Venia so nah bei mir spürte...

           

Es war mittlerweile schon weit nach 04.30, als wir den Gipfel erreichten und uns das Schauspiel ansehen konnten, welches uns der heilige Berg bot. Der Sonnenaufgang entschädigte für die Strapazen des Aufstiegs... und ich fühlte mich in Venias Nähe Frei... Wir waren ja die Südseite hinaufgegangen und beschlossen, die andere Seite für den Abstieg zu nutzen, vorbei an den Grabern alter Bushido-Meister. Wir unterhielten uns fröhlich und ausgelassen und erreichten die Katzumoto wie im Flug.

    

Wir flogen weiter nach Asahigawa, meiner Heimatstadt. Da stand das Hanami vor der Tür, das Kirschblütenfest. Mein Herz sprang vor Freude, als Venia noch etwas bleiben wollte. Wir gingen am ersten Abend in den Ueno-Katzumoto Park. Dort wurde jedes Jahr während des an den letzten Samurai Katzumoto gedacht in Form eines Theater-Stückes gedacht, in dem Samurai der heutigen Zeit ausgewählt wurden. Mich hat es natürlich sofort erwischt, und so musste ich vor den Augen von Venia ran...

    

Aber ich kam da irgendwie durch, und Venia schien es sogar gefallen zu haben. Mein Herz sprang wieder, als ich mit ihr weiter durch den nächtlichen erhellten Park ging. Wir erreichten den See, der sich weit über den Park streckte und auf dem hunderte kleiner Boote mit Kerzen schwammen und jedes Boot einen Wunsch trug. Auch Venia und ich schickten ein Boot und einen Wunsch hier auf die Reise. Als der Tag erwachte, erreichten wir das große Torri der Sonnengöttin und erlebten einen weiteren wunderbaren Sonnenaufgang, als die helle Scheibe sich sanft über die Hügel der Stadt und das Torri schob im Klang der Yamato-Trommeln und der feiernden Menge. Und mein Herz schlug ebenso laut und fest wie die Trommeln, nur war mein Grund dafür ein anderer...

    

Wir verließen dann schließlich den Park, und der Schrein von Jizo-Bosatzu war unser vorerst letztes Ziel. Die Sage berichtet, das verstorbene Kinder, deren Eltern zu viel Zeit mit Trauer und Wehklagen verbringen, anstatt für ihre Wiedergeburt zu beten, in der Hölle von Emma-Ho an einem verfluchten Strand jede Nacht Schreine bauen, die am Tag durch Dämonen zerstört werden. Doch immer, wenn eine Shinto-Glocke ertönt, erscheint Jizo-Bosatzu und breitet seinen Mantel über diese Kinder aus und sorgt fortan für sie. Seitdem weihen die Menschem dem Gott kleine Figuren, damit er sich um ihre Verstorbenen kümmert. Auch ich und Venia haben dem Gott der armen Seelen etwas überlasen, jeder für sich...

    

Schließlich verließen wir den Park und machten uns auf den Weg nach Hause. Meinem Zuhause. Es brannte in mir bereits, Venia dien Orte meiner Kindheit zu zeigen...

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